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Befestigungstechnik für Sandwichelemente (Teil I)

Sandwichelemente tragen auch wegen Ihrer einfachen und kostengünstigen Montage zur Senkung der Baukosten bei.

Ein wesentlicher Bestandteil der Montage stellt die Befestigungstechnik dar. Die Befestigungsmittel müssen die Kräfte aus Eigengewicht, Schnee, Wind und Temperaturbelastung aufnehmen und in die Unterkonstruktion einleiten. Die Befestigungsmittel wie auch die Sandwich-Elemente unterliegen bis heute keiner Norm, daher ist eine Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBT), Berlin, zwingend vorgeschrieben. Zur Befestigung von Sandwich Elementen dürfen aus diesem Grund nur bauaufsichtlich zugelassene Schrauben verwendet werden.


Alle zugelassenen Befestiger bestehen aus nicht rostendem Stahl Werkstoff - Nr.: 1.4301. Zusätzlich ist eine Dichtscheibe aus nicht rostendem Stahl mit eineraufvulkanisierten EPDM-Dichtung zu verwenden.

Für die Montage stehen gewindeformende Befestiger oder Bohrschrauben zur Verfügung.

Gewindeformende Schrauben
Gewindeformende Schrauben formen beim Einschrauben Ihr Muttergewinde in die Unterkonstruktion selbst. Hierzu ist das Sandwich- Element und die Unterkonstruktion vorzubohren.

Zu unterscheiden sind je nach Unterkonstruktion Schrauben mit Gewindeform A (Grobgewinde) und Gewindeform B (Feingewinde)

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Gewindeform A

Für dünnwandige Stahl- sowie Holzunterkonstruktionen:

Befestiger mit einem Durchmesser von 6,5 mm sind für die Befestigung von Sandwichelementen in dünnwandigen Stahlunterkonstruktionen (von 1,0 mm bis 3 mm), sowie in Holzunterkonstruktionen geeignet. Zu beachten sind die entsprechenden Vorbohrdurchmesser, welche in den bauauf-sichtlichen Zulassungen angegeben sind. Bei Holzunter-konstruktionen beträgt die Mindesteinschraubtiefe 50 mm, wobei mit 4,8 mm entsprechend der DIN 1052, Teil 2 vorgebohrt werden muss.

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Gewindeform B

Für Stahlunterkonstruktionen:

Befestigungsmittel mit einem Durchmesser von 6,3 mm sind für Stahlunterkonstruktionen von 1,25 mm bis 6,0 mm und >6,0 mm geeignet. Die spiralförmig umlaufenden Kerben im Gewinde reduzieren die Eindrehmomente in dickere Unterkonstruktionen. Bei Unterkonstruktionsdicken bis 6 mm muss der zylindrische Gewindeteil der Schraube voll eingeschraubt sein und bei dickeren Unterkonstruktionen mindestens 6 mm.

Die Unterkonstruktion muss ebenfalls vorgebohrt werden. Zu beachten sind die Vorbohrtabellen für die jeweiligen Unterkonstruktionsdicken.

Über weitere Befestiger z.B. Bohrschrauben und deren Einsatzmöglichkeiten berichten wir in unserem nächsten Beitrag.

 

 
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